Das Licht-Buffet



Einführung:

In diesem Buch möchte ich mit euch allen teilen, was mich das Leben in den letzten Jahren gelehrt und mir bewusst gemacht hat.

Bereits als Kind war ich „anders“, habe Dinge gesehen und wahrgenommen, die andere nicht nachvollziehen konnten, ich war eben irgendwie „anders“. Anders Sein ist nicht immer einfach, daher habe ich irgendwann als Kind beschlossen, ich will „normal“ sein, also gleich wie alle anderen!

Doch von diesem Zeitpunkt an war ich immer wieder krank, mal schlimm, mal wieder weniger schlimm, aber immer wieder krank. Das hat sich durchgezogen bis vor einigen Jahren, da sagte einmal mein Hausarzt so nebenbei zu mir: „Ist schon toll krank zu sein, umsorgt zu werden.“ Wow! Ich fand das eine totale Frechheit – aber heute bin ich diesem Menschen sehr dankbar!

Er hatte ja so Recht. Ich habe den Sekundärgewinn aus meiner Krankheit unbewusst genossen und habe mich nach großen Leistungen immer wieder durch Krankheit belohnt. Denn einfach so konnte ich mich doch nicht „faul“ zeigen und einfach nichts tun! Ich musste doch immer da sein, immer funktionieren, damit mich alle lieb haben. Aber wenn ich krank war durfte ich all das tun wozu ich sonst keine Zeit hatte. Lesen – schlafen – einfach „faul“ sein. Kommt dir das bekannt vor?

Nachdem ich dieses interne Programm der Belohnung durch Krankheit in mir entdeckte, habe ich angefangen alles zu hinterfragen. Ob es sein könnte, dass ich mich wirklich selbst krank mache und ich dafür selbst verantwortlich bin? Aber wer macht sich schon bewusst selbst krank? Niemand, doch vielleicht unbewusst? Ich habe angefangen Bücher zu dieser Thematik zu lesen, Dahlke, Luise L. Hay, Tepperwein und viele mehr. Ich fand unzählige Beispiele dafür, welche psychischen Hintergründe zu welchen Symptomen führen und erkannte viele Schemen dahinter. Einiges kam mir sehr bekannt vor und hat mich umdenken lassen.

Aus all den Büchern und eigenen Erfahrungen ist heute meine Grundeinstellung zum Leben erwachsen:

Bist du schon bewusst Regisseur deines eigenen Lebensfilmes?

Heute bin ich überzeugt, dass jeder Mensch absolut selbstverantwortlich für sein Leben ist. Unsere Seele schreibt sich einen Film (wie im Theater), sie schreibt sich einen roten Leitfaden für das Leben. Sie macht geistige Verträge mit anderen Seelen, die eine Rolle in ihrem Leben spielen , und dann inkarniert sie (das heißt wörtlich „sie wird zu Fleisch“) – sie wird somit hier auf dem Planeten Erde geboren. Diese geistigen Verträge, die sie mit jenen Menschenseelen, die eine Rolle in ihrem Lebensfilm spielen, gemacht hat, sind Aufträge für andere Seelen, damit der Mensch in ganz bestimmte Situationen im Leben gerät, um so zu lernen und Erfahrungen zu machen – um sich also weiter zu entwickeln. Das heißt, wir suchen uns unsere Eltern aus, unsere Lebenssituationen, unser Umfeld usw., um bestimmte Grundlagen für unsere Lernprozesse zu schaffen. Ja, ich weiß, hier werden viele sagen: „Stopp, andere vielleicht, aber ich habe mir diese Kindheit sicher nicht selbst ausgesucht, Nein, das nicht!“

Doch wenn ihr das Leben als Schauspiel betrachtet, wo ihr Zuseher wärt, sähe die Welt anders aus. Weil wir es jedoch nicht als Zuseher betrachten, sondern hautnah miterleben, vergessen wir, dass wir uns alles selbst ausgedacht haben. Wir gehen bei der Geburt durch eine Art Kanal der Vergessenheit und fühlen uns oft als Opfer im Leben und betrachten andere als Täter, wir sind uns unserer Selbstverantwortung für unseren Lebensfilm nicht mehr bewusst.

Die Herausforderung des Lebens ist aus diesem Opfer-Täter-Denken auszusteigen und sich als Schöpfer seines Lebens zu erkennen. Wenn wir anerkennen, dass wir alles selber kreieren, können wir uns unser Leben auch bewusst erschaffen, können aktiv und bewusst Einfluss nehmen. Das bedeutet niemandem mehr die Schuld für eine Verletzung, für Drucksituationen, für Krankheit zu geben, sondern Dankbarkeit jedem gegenüber zu zeigen – Dankbarkeit für den erfüllten geistigen Vertrag, Dankbarkeit für den ermöglichten Lernprozess. Es bedeutet auch, niemanden mehr verändern wollen, sondern erkennen, dass man nur sich selbst verändern kann. Ja, das ist nicht immer leicht, und bei gewissen Erlebnissen kann man das erst gar nicht nachvollziehen. Welches Kind will schon freiwillig zu gewalttätigen Eltern, will missbraucht werden oder geschlagen? Doch betrachten wir es wieder von der Seelenseite. Die Seele sieht dieses Leben als Möglichkeit zu lernen, sich zu erfahren, und manche Seelen stellen sich dafür als Täter zur Verfügung, denn wenn kein Täter da ist, kann man auch keine negativen Situationen erfahren –, wenn überall Licht ist, kann man Licht nicht sehen, erst wenn es in Dunkelheit gerät ist Licht erkennbar.

Die Seele sieht das Leben also als Film, als Theaterstück, als Experiment, wie ein Regisseur, der bei seinem eigenen Film die Hauptrolle spielt. Wie macht es ein Schauspieler? Er betritt die Bühne und schlüpft in eine Rolle, er geht ganz und gar in der Rolle auf, er vergisst sich selbst, um sich voll in die Rolle einfühlen zu können. Es ist egal, ob die Rolle Opfer oder Täter bedeutet, er ist einfach Schauspieler –, und so sieht die Seele auch ihre Rolle im Leben. Verlässt der Schauspieler die Rolle wird er wieder ganz er selbst, ist jedoch durch die neue Erfahrung gewachsen. Genau so wie wir „nur“ unsere Lebenserfahrungen mitnehmen, wenn wir sterben. Oder habt ihr schon einmal jemanden beobachtet, der mit dem Möbelwagen auf den Friedhof gefahren kam?

Sind wir also bereit, in all unseren Mitmenschen Schauspieler zu sehen, die eine Rolle übernehmen in unserem Leben, damit wir etwas lernen können, und ihnen dankbar zu sein, egal welche Lernaufgabe sie uns geben, und Selbstverantwortung für uns zu übernehmen? Es geht auch gar nicht darum, dass die anderen Menschen sich verändern oder ihre Rolle uns gegenüber verstehen sollen, sondern nur um unseren eigenen Blickwinkel. Durch Veränderung unseres Blickwinkels auf Menschen, Situationen und die Welt verändert sich unser Erleben, durch Übernehmen der Selbstverantwortung nehmen wir unser Leben in die Hand. Wenn wir dazu bereit sind dann Gratulation, jetzt sind wir am besten Weg uns selbst auch hier in der Dualität näher kennen zu lernen. Denn die Dualität ist zwar genial, damit wir eben Hell und Dunkel haben, Gut und Böse, jedoch macht sie es uns auch schwer an die Einheit, die der Dualität übergeordnet ist, zu glauben und sie zu erkennen.

Bei der Inkarnation der Seele wird gleichzeitig mit uns auch unser Ego geboren, unser menschlicher Anteil – der Verstand. Es ist ein sehr wichtiger Teil von uns, wie ein Wäge- und Messinstrument –, der uns helfen soll Lernprozesse hinter den jeweiligen Lebenserfahrungen zu erkennen, die Seele dadurch weiter zu entwickeln und Erfahrungen zu integrieren. Doch das Ego darf auch erfahren, dass es nicht alles ist, was uns ausmacht. Wir sind wesentlich mehr als nur unser Ego, als die Materie, die uns bewusst ist. Vielleicht wird daher nur ca. 10% unseres Gehirns bewusst genutzt?

Wichtig ist, dass wir unserem Ego klar machen, dass es ein Teil von uns ist, der geliebt wird und dem wir dankbar sind; dass es uns als Freund zur Seite steht und uns auf Lernprozesse aufmerksam macht. (siehe Kapitel „Egoeinstellung“) Das Ego soll sich unserer Liebe und unseres Vertrauens gewiss sein, damit es aufhört uns Angst und Zweifel zu schicken. Ängste und Zweifel entstammen immer unserem Ego, das auf bereits gemachte Erfahrungen und Wahrnehmungsfilter zurückgreift. Dies ist ganz leicht zu verstehen. Schauen wir uns ein Baby an, es hat vor nichts Angst. Kleine Kinder gehen auf Klippen oder über „gefährlichsten“ Stegen und Wegen spazieren, als ob nichts wäre. Warum haben wir vor solchen Dingen Angst? Weil wir bereits Ähnliches oder Gleiches erlebt haben und eine negative Erfahrung damit gemacht haben?

Betrachten wir doch unser Leben auf einer Zeitlinie: Stell dir vor deinem Kopf eine lange Linie vor. Auf dieser Linie ist die Gegenwart – das Hier und Jetzt –, links davon die Vergangenheit und rechts davon die Zukunft. (Zeichne dir diese Linie am Besten auf.) Die meisten Menschen machen nun oft den gleichen Fehler. Sie haben Erfahrungen in der Vergangenheit gemacht und projizieren diese in die Zukunft. Dadurch fürchten sie sich vor ähnlichen oder noch schlimmeren Situationen in der Zukunft und gehen daran, Dinge und Situationen zu vermeiden. Doch Vermeidung bringt Verstärkung. Alles was ich vermeiden will verstärke ich, indem ich ihm immer mehr Aufmerksamkeit schenke. Aufmerksamkeit ist Energie, und wenn ich in das zu Vermeidende Energie investiere verstärke ich es. Dadurch lebe ich andauernd in der Vergangenheit oder in der Zukunft, viel zu selten jedoch im Hier und Jetzt – im SEIN!

Jeder von uns macht Erfahrungen, aber nicht, um sich dann in Zukunft vor Ähnlichem zu fürchten, sondern um in ähnlichen Situationen in der Gegenwart zu wissen, wie besser damit umzugehen ist.

Dieses Buch soll unter anderem helfen, alte Wahrnehmungsfilter und alte Erfahrungen neu zu bewerten, damit Ängste, Zweifel und Sorgen unbegründet werden und wir ein glückliches, freies Leben führen können.

Weiters soll es helfen, die Lernprozesse hinter vielen Situationen klarer zu sehen, um sie dadurch erkennen und nutzen zu können. Die Tipps in diesem Buch sollen auch helfen, mit Menschen im Umfeld friedvoller und liebevoller klar zu kommen, also seinen eigenen Seelenfrieden zu finden und sich freudig und lebenslustig durchs Leben zu bewegen.

Warum war ich von Kindesbeinen an krank? Weil ich beschlossen habe „normal“ zu sein – aber das war nicht der Weg meiner Seele. Krankheit ist eine Variante der Seele um mit uns mittels Körpersymptomen zu sprechen. Einige namhafte Autoren haben bereits tolle Bücher über diese Thematik veröffentlicht.

Durch meine Erfahrungen mit mir selbst und meinen Klienten habe ich wundervolle Möglichkeiten erkannt, selbst gesund und fit durchs Leben zu gehen. Inzwischen durfte ich auch sehr viele Menschen ein Stück ihres Weges begleiten. Durch das Begleiten der Menschen auf ihrem Lebensweg, wo ich manchmal wie ein kleiner Wegweiser fungiere, habe ich selbst mich bewusster entwickelt und verschiedene Varianten erkannt, die uns helfen UNSEREN Weg zu gehen.

Danke an all die Menschen für ihr Vertrauen und für das gemeinsam zurück gelegte Stückchen Weg. Ich habe sehr viel durch euch und mit euch gelernt!

Nun wünsche ich euch allen – in Liebe und Licht – ein freudvolles Lesen und Entdecken eurer eigenen Kreativität und eures eigenen Weges zu euch SELBST – zum Wunderwesen ICH!

Die Körperzelle als spirituelles Vorbild

Hast du dir schon einmal die Aktivitäten unserer Körperzellen betrachtet?

Jede unserer Zellen ordnet ihr persönliches Wohlergehen dem Wohle des Ganzen unter, ja sie ist sogar bereit zu sterben, um der Gesamtheit zu dienen. (die Immunzellen zum Beispiel opfern sich für die Gesunderhaltung des gesamten Organismus, oder auch die Hautzellen …) Egoismus hat da keine Chance, wenn man einem höheren Zweck dient!

Jede Zelle ist in ständiger Kommunikation mit allem was ist – um flexibel zu bleiben, um ständig dazu zu lernen und sich anpassen zu können, immer bewusst um gewahr zu sein. Starre Gewohnheiten gibt es nicht, Rückzug oder Alleingänge sind kein Thema.

Ist dir die Kreativität der Zellen bewusst? Wir können Gedanken denken, die noch nie gedacht wurden. Wir können Speisen verarbeiten und verdauen, die wir noch nie vorher gegessen haben. Festhalten an alten Verhaltensmustern ist da nicht gefragt.

Zellen sind immer im Fluss – im Sein. Sie erneuern sich in Zyklen und Rhythmen. Sie halten nichts zurück, sondern teilen alles, ihr Wissen, ihre Fähigkeiten, ihr Bewusstsein. Aggressivität, Eifersucht, Neid oder zwanghaftes Verhalten haben da keinen Platz.

Zellen arbeiten mit absoluter Effizienz. Sie vertrauen darauf, dass für sie gesorgt ist. Horten von Energie oder Materie oder übermäßiger Verbrauch von Brennstoff, Luft oder Wasser findet in der gesunden Zelle nicht statt. Gesunde Zellen bleiben immer mit der Quelle verbunden; egal wie oft sie sich teilen, sie erhalten ihre Urinformationen. Außenseiterdasein ist uninteressant und destruktiv.

Alle Zellen sind auf das Geben ausgerichtet, weil sie dadurch automatisch auch alles bekommen. Horten oder Neid sind überflüssig.

Zellen leben in Hingabe einem höheren Zweck zu dienen. Daher unterwerfen sie sich zwar auf körperlicher Ebene dem Tod, genau das macht sie jedoch auf nichtkörperlicher Ebene unsterblich.

Wenn es nun diese kleinsten Zellen unseres Körpers schaffen einem höheren Zweck zu dienen, im vollkommenen Vertrauen und in Liebe zu sein, immer in Kontakt zu sein, Bewusstsein voll zu leben, in absoluter Akzeptanz untereinander, voller Kreativität, im SEIN, mit Effizienz und Verbundenheit, durch bedingungsloses Geben Unsterblichkeit zu erlagen; sollten wir uns da nicht ein Beispiel an deren Intelligenz nehmen? Ist dies nicht der perfekte Weg zur Einheit, und die perfekte Möglichkeit für uns diese Entwicklung bewusst zu erleben?

Wie können wir nun dieses Loslassen bewusst praktizieren?


Allgemeines zu Krankheit und Gesundheit

Hast du schon einmal darüber nachgedacht, dass wir von vielen Krankheiten sprechen, aber immer nur von einer Gesundheit? Wenn man Krankheit als Disharmonie im Körper versteht und Gesundheit gleichstellt mit Harmonie, ist Heilung einfach zu verstehen: Man bringt die Unordnung, die Disharmonie wieder in Ordnung, in Harmonie!


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